Die beiden Mannschaften des Penz13.com World Endurance Team erleben in Magny Cours ein Wechselbad der Gefühle. Wie im Langstreckenrennsport so üblich, liegen Leid und Freud oft sehr nah beieinander. Während die Van Zon Boenig Motorsportschool Penz13.com-Truppe mit der Startnummer 13 nach sechs Stunden auf dem 21. Gesamtrang und dem 9. Platz der Stocksport-Wertung liegt, musste das Motorrad mit der Startnummer 31 von Boenig Penz13.com bereits aufgeben.
Van Zon Boenig Motorsportschool Penz13.com
Matti Seidel übernahm die Rolle als Startfahrer und brachte die BMW S1000RR des Teams von Rico Penzkofer gut ins Rennen. Nach einer Rennstunde lag das Mannschaft bereits auf dem 17. Rang der Gesamtwertung und war Fünfte in der klassenbereinigten Superstock-Wertung. Der Aufwärtstrend hielt weiter an und so arbeiteten sich Werner Daemen, Matti Seidel und Michael Filla zwischenzeitlich sogar bis auf den dritten Rang der Superstock-Kategorie nach vorn.
Doch gegen 19 Uhr kam es zu einem kleineren Problem am Auspuff der BMW S1000RR. Dieses konnte in acht Minuten Schraubzeit zwar in Rekordtempo behoben werden, allerdings rutschte das Van Zon Boenig Motorsportschool Penz13.com-Motorrad bis auf den 21. Rang der Gesamt- und den achten Platz der Superstock-Wertung ab. Nach sechs Stunden musste dann der Auspuff doch noch komplett gewechselt werden, wobei sich das Team eine Safety Car-Phase zu nutze machte.
Boenig Penz13.com
Eine bittere Pille hatte das Boenig Penz13.com-Team zu schlucken. Bereits in der dritten Runde war der Japaner Matsushita Yoshinari zu Boden gegangen und musste die BMW S1000RR von der ersten Kurve an zurück an die Box schieben. Dort wurde das Bike in Windeseile repariert, die Verkleidung ausgetauscht und die ramponierten Teile wie Gasgriff, Auspuff, Fußrasten und Kühlerschlauch wieder ins Lot gebracht. Insgesamt verlor das Team vom Sturz Yoshinaris an bis zur Wiederaufnahme des Rennens durch Michal Dokoupil 23 Minuten.
Kurz vor erreichen der 3-Stunden-Marke des Rennes stürzte auch Dokoupil, konnte das Motorrad aber schnell an die Box zurückbringen. Was zunächst wie wenig Schaden aussah, sollte sich aber wenig später als größeres Problem darstellen. Der Tscheche ging wieder auf die Piste und stürze erneut. Nachdem Dokoupil in der Box zurück die BMW S1000RR an den Schweizer Christian Bächler übergeben hatte, kam der wenig später an die Box zurück. Die ernüchternde Diagnose: Haarriss im Motorgehäuse und damit vorzeitiges Renn-Ende für die Boenig Penz13.com-Truppe nach 4:18 Stunden.
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